Forschung

"Das Nördlinger Ries ist der einzige komplexe Impaktkrater auf der Erde, bei dem die  Kraterstruktur und die Auswurfsdecke weitgehend erhalten, sehr gut zugänglich und in den  letzten 50 Jahren intensiv untersucht worden sind. Das Ries spielt daher in der irdischen  Impaktkraterforschung und deren Anwendung in der Planetologie eine einzigartige Rolle und  stellt einen Referenzkrater dar, für den eine möglichst vollständige Erfassung der geophysikalischen, geologischen und petrographischen Fakten wünschenswert ist." (Pohl et al. 2010).

Trotz zahlreicher Forschungsaktivitäten sind noch immer viele Fragen offen. Das Ries besitzt daher ein hohes Potential für Erkenntnisfortschritt in der einschlägigen Forschung.

Der Forschungsschwerpunkt des Rieskratermuseums liegt derzeit bei der Untersuchung der Struktur des  Rieskraters (insbes. der Megablockzone).

Mit dem ZERIN, dem Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung betreibt die Stadt Nördlingen in unmittelbarer Museumsnähe eine weitere fachspezifische Einrichtung, welche vorwiegend als Informations- und Dokumentationsstelle dient und darüber hinaus eine hervorragende Basis für Ries- und impaktbezogene Forschung darstellt

ZERIN

Bibliothek

Aktuelles

Donnerstag, 22.11. - 19:00 Uhr im RKM:   Vortrag (Freundeskreis + RKM)

Prof. Dr. Harald Hiesinger     (Planetologie, Univ. Münster)

"Mondmissionen – Historie, Gegenwart und Zukunft"

hh0918 sH. Hiesinger (re) mit Astronaut T. Reiter            (RKM 09/18)

Der Planetengeologe Prof. Dr. Harald Hiesinger, „Deutschlands Mann im Mond“ (Deutsche Welle 16.01.13), kennt den Mond wie kaum ein anderer. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Universität Münster ist er wissenschaftlicher Berater der ESA (European Space Agency) und wirkte u. a. bei der Lunar Reconaissance Orbiter Mission (LROC) der NASA mit, die hochauflösende Aufnahmen der gesamten Mondoberfläche lieferte. Im Rieskratermuseum gibt er einen Überblick über vergangene und in Planung befindliche Mondmissionen.

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ESA-Astronauten im Ries
In der Woche vom 2.-7. September hatten RiesKraterMuseum und ZERIN Astronauten und Fachleute der ESA (European Space Agency) und ihre Instruktoren zu Besuch.
Der Rieskrater war die erste Station im Rahmen des Trainingsprogrammes "PANGAEA 2018" in der Astronauten  geowissenschaftliche Grundlagen sowie Denk- und Arbeitsweisen von Geologen und Planetologen nähergebracht werden.
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Mehr:

https://www.esa.int/Our_Activities/Human_Spaceflight/Caves/What_is_Pangaea

http://blogs.esa.int/caves/category/pangaea/

 

Aktuelle Sonderausstellung               (noch bis zum 10.03.2019)

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Strahlenkegel – Signaturen der Katastrophe

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