Forschung

"Das Nördlinger Ries ist der einzige komplexe Impaktkrater auf der Erde, bei dem die  Kraterstruktur und die Auswurfsdecke weitgehend erhalten, sehr gut zugänglich und in den  letzten 50 Jahren intensiv untersucht worden sind. Das Ries spielt daher in der irdischen  Impaktkraterforschung und deren Anwendung in der Planetologie eine einzigartige Rolle und  stellt einen Referenzkrater dar, für den eine möglichst vollständige Erfassung der geophysikalischen, geologischen und petrographischen Fakten wünschenswert ist." (Pohl et al. 2010).

Trotz zahlreicher Forschungsaktivitäten sind noch immer viele Fragen offen. Das Ries besitzt daher ein hohes Potential für Erkenntnisfortschritt in der einschlägigen Forschung.

Der Forschungsschwerpunkt des Rieskratermuseums liegt derzeit bei der Untersuchung der Struktur des  Rieskraters (insbes. der Megablockzone).

Mit dem ZERIN, dem Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung betreibt die Stadt Nördlingen in unmittelbarer Museumsnähe eine weitere fachspezifische Einrichtung, welche vorwiegend als Informations- und Dokumentationsstelle dient und darüber hinaus eine hervorragende Basis für Ries- und impaktbezogene Forschung darstellt

ZERIN

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TERMINÄNDERUNG!

Donnerstag 14.09.17 19:00 Uhr: Vortrag im RKM

 Gernot Arp

Prof. Dr.  Gernot Arp,               Universität Göttingen

"Der Ries-See - neueste Forschungsergebnisse"

Die Sedimente des ehemaligen Ries-Sees stellen hinsichtlich ihres Ablagerungsraumes ein Modell-System dar, welches weltweit als Referenz für die chemische und sedimentologische Entwicklung von Seen in Einschlagskratern dient. Der Vortrag beleuchtet den geologischen Rahmen und frühere Interpretationen der Umwelt- und Ablagerungsbedingungen des Rieskratersees sowie ein neues Modell zu seiner chemischen Entwicklung infolge schrittweiser Erosion der ausgeworfenen Gesteine.

 

Sonderausstellung:                            MARS EXPRESS                                   Europas Blick auf unseren roten Nachbarn

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und gibt einen Überblick über Intention, Technik und Ergebnisse der europäischen Mission „MARS EXPRESS“, die seit nunmehr 14 Jahren unseren Nachbarplaneten im Fokus hat. Gezeigt wird u.a. faszinierendes  Bild- und Filmmaterial, teilweise in 3D. 

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